Stimmungsschwankungen
Emotionen, die kommen und gehen - ohne erkennbaren Auslöser.
Was passiert in deinem Körper?
Plötzliche Reizbarkeit, unerklärliche Traurigkeit oder das Gefühl emotionaler Instabilität - Stimmungsschwankungen in der Perimenopause sind keine Charakterschwäche. Sie sind eine direkte physiologische Reaktion auf Hormonveränderungen.
Warum gerade jetzt?
Östrogen moduliert Serotonin, Dopamin und GABA - die zentralen Systeme für Stimmungsregulation. Schwankende Östrogenspiegel destabilisieren diese Systeme. Progesteron, das beruhigend wirkt, sinkt ebenfalls - ein doppelter Effekt auf die emotionale Balance.
Wie erkennst du es?
- Reizbarkeit über Kleinigkeiten
- Weinen ohne erkennbaren Auslöser
- Angst oder Unruhe
- Niedergeschlagenheit oder Antriebslosigkeit
- Gefühl, sich selbst nicht zu erkennen
- Schnelle Stimmungswechsel innerhalb eines Tages
Was hilft?
- Regelmäßige Bewegung - auch Spazieren - senkt Cortisol
- Tagesstruktur und Routine geben emotionalen Halt
- Stressoren reduzieren und Grenzen setzen
- Serotonin-relevante Nährstoffe prüfen: Magnesium, Vitamin D, B6
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